6 Podcast Tipps: Tools, die wir für unseren Podcast verwenden

Wie viele von euch wissen, haben wir seit 2023 unseren eigenen Podcast: EntreNous mit Mio & Maria. Wir haben von Null angefangen, kannten uns mit Sound-Engineering und anderen Dingen überhaupt nicht aus. Und weil wir immer mehr Erfahrung dazugewonnen haben, wollten wir euch unsere Podcast Tipps vorstellen. Dazu haben wir einige Podcast Tools, die sich in unserem Alltag als sehr nützlich erwiesen haben.
Vielleicht kennt ihr sie, vielleicht noch nicht. Wir können auf jeden Fall nicht ohne sie, denn sie machen unser Leben viel einfacher.
Podcast Tipps, die wir ausprobieren haben und oft verwenden:
1. Ton verbessern mit Adobe Enhance
Zugegeben kämpfen wir hin und wieder deutlich mit unserem Ton. Da wir unterwegs sind und nicht immer einen optimalen Raum vorfinden, gibt es manchmal Probleme. Aber nicht verzagen, dafür sind unsere Podcast Tipps ja da.
Seitdem es Adobe Enhance gibt und wir das auf das Rohmaterial anwenden und damit schon mal vor dem Schnitt alles verbessern, ist Adobe Enhance ein wichtiges Podcast Tool für uns geworden.
Adobe Enhance nutzt fortschrittliche KI-Technologie, um Hintergrundgeräusche, Hall und unerwünschte Störungen automatisch zu entfernen. Die Stimme wird klarer, wärmer und die Aufnahme wirkt dadurch wesentlich professioneller.
Es funktioniert mit wenigen Klicks, ohne dass man tiefgehende Audio-Kenntnisse haben muss. Einfach die Datei hochladen, und die KI erledigt den Rest. Man sollte es auf jeden Fall ausprobieren, bevor es kostenpflichtig wird.
2. Editing mit Audacity
Dazu verwenden wir das kostenlose Audacity. Warum? Es gibt viele Tutorials dazu auf YouTube und es ist – im Gegensatz zu anderen Programmen – einfach zu erlernen. Bis jetzt sind wir noch nicht an die Grenzen des Programms gestoßen, dass wir etwas gebraucht hätten, was es nicht kann. Vom verschieben der verschiedenen Spuren bis zum Exportieren in WAV oder mp3 Files ist alles da. Und das ist auch immerhin das Wichtigste.
Audacity kann man on the go lernen und es gibt viele Audacity-Tutorials auf Deutsch auf YouTube. Audacity ist eines der besten kostenlosen Programme für die Audiobearbeitung und wird von vielen Podcastern genutzt.
Ein großer Vorteil ist, dass es kostenlos und Open Source ist. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv gestaltet, sodass Schneiden, Faden, Rauschreduzierung und das Hinzufügen von Effekten mit wenigen Klicks möglich sind. Zudem bietet Audacity leistungsstarke Werkzeuge wie Mehrspur-Bearbeitung, Equalizer, Kompressor und Normalisierung, mit denen sich die Audioqualität erheblich verbessern lässt.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass das Programm auch auf älteren Computern flüssig läuft und eine schnelle Bearbeitung ermöglicht. Wer nach Podcast Tipps sucht, findet eine große Community sowie zahlreiche Tutorials und Plugins.
3. Kosten- und lizenzfreie Musik von Pixabay
Jingles und Intros brauchen Musik. Das macht jeden Podcast zum erkennbarer. Natürlich gibt es beispielsweise großartige Portale, wie Epidemic Sound, aber wir sind in den letzten Monaten immer mehr zum Fan von Pixabay Music geworden. Da gibt es zum Teil beachtlich gute Musik darunter, die nichts kostet.
Warum Pixabay ideal für kostenfreie Musik in Podcasts ist
Pixabay ist eine großartige Quelle für lizenzfreie Musik, die du in deinem Podcast verwenden kannst. Die Plattform bietet eine Vielzahl hochwertiger Tracks, die kostenlos heruntergeladen und ohne rechtliche Bedenken genutzt werden können. Besonders für Podcaster mit kleinem Budget ist das ein großer Vorteil.
Die Musik auf Pixabay kann deinen Podcast professioneller klingen lassen, ohne dass du teure Lizenzen erwerben musst. Zudem findest du dort passende Sounds für verschiedene Stimmungen und Genres. Wer nach Podcast-Tipps sucht, sollte Pixabay definitiv in Betracht ziehen, um seinen Podcast aufzuwerten.
Noch einen unserer Podcast Tipps gefällig? Dann geht weiter.
4. Podcast-Cover mit Canva-Vorlagen designen
Wer Canva noch nicht kennt, der hat wirklich etwas verpasst. Das großteils kostenlose Grafik-Programm mit vielen, vielen Vorlagen für alle möglichen Formate (ob online oder Druck) hat auch einige für Podcasts. Unter allen Podcast Tipps hat das vielleicht nicht mit dem Ton zu tun, aber das Auge „isst“ bekanntlich mit.

Wer ein ansprechendes Podcast-Cover hat, das binnen Sekunden verständlich macht, was hier geboten wird, hat schon mal gewonnen. Dafür kann man sich an den Canva Vorlagen orientieren. Canva Pro kostet übrigens 11 Euro im Monat und schaltet euch sämtliche Fotos und Fonts frei, die man ansonsten für sehr viel Geld kaufen muss. Eine echte Investition.
- Hier kann man auch Videos für YouTube machen. Dabei kann man ein Bild einfügen und dann mit dem geschnittenen Soundfile unterlegen. Anschließend exportiert man es von Canva als MP4 und schon kann man es auf YouTube hochladen.
Immerhin werden viele Podcasts auch auf YouTube gesehen bzw. angehört.

5. Intro-Sprecher-Stimmen von Eleven Labs
Ein Intro von einem Sprecher? Das kann schon ziemlich fancy klingen und wir haben auch damit in der Vergangenheit experimentiert. Wer sein Podcast-Intro gesprochen haben möchte, kann sich entweder auf Fiverr nach einem „echten“ Sprecher umsehen oder nutzt ein AI-Portal, wie Eleven Labs, das kostenfreie Stimmen bietet.
Du kannst aus einer Vielzahl von Stimmen wählen – von dynamisch und energiegeladen bis hin zu beruhigend und seriös. Außerdem kannst du Tonlage, Geschwindigkeit und Betonung anpassen, damit das Intro genau zu deinem Podcast-Stil passt.
Falls dein Podcast international ausgerichtet ist oder verschiedene Sprachversionen braucht, kann Eleven Labs das Intro in mehreren Sprachen und mit verschiedenen Akzenten erstellen.
6. Unser Set-Up für den Podcast
In den letzten Jahren einiges ausprobiert, ist die Wahl schließlich auf den beliebten und weit verbreiteten PodTrak P4 von Zoom gefallen, weil es …
- … mehrere Mikrofone mit XLR-Ausgang können einfach zusammen angesteckt werden und es ist das ideale Interface, um es mit dem Laptop (per Audacity) oder SD-Karte aufzunehmen.
- … faktisch ein kleines Mischpult ist, das in jede Tasche passt.
- … man ihn mit einem USB-C Kabel an den Laptop anstecken kann oder – wenn man unterwegs ist – mit Batterien betreiben.
Auch für Leute, die sich nicht nerdy mit Tontechnik beschäftigen, ist es nach dem Genuss von einigen Tutorials überhaupt kein Problem damit zu produzieren. Hier unten ist ein umfassender erster Einstieg und Erklärung für das Gerät.
Das war es mit unseren Pocast Tipps. Hast du auch welche? Wir halten unsere Kommentare unten offen, damit ihr sie teilen könnt.
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